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aus dem Inhalt: (einfach anklicken) Arnika-Tinktur Rezept Birken-Arnika-Öl Arnikamütze Sonstige Anwendungen Entzündungen im Mund- und Rachenraum ![]() Arnika zählt zu den bewährten Hausmitteln und gehört in jede Hausapotheke. Wenn Sie unterwegs sind, sollten Sie Arnika im Rucksack, im Reisegepäck oder im Strandkorb dabei haben! Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arnika wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend wirkt. Sie hilft, Gewebe zu regenerieren und eignet sich zur Behandlung aller Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind. Es werden zahlreiche Mittel mit Arnika angeboten: vom Wundschutztuch über Salben bis hin zur Arnikatinktur sowie Arnika in homöopathischer Form. Setzen Sie 10 Gramm getrocknete Blüten Arnika mit 90ml 70%igem Alkohol aus der Apotheke an. Schütteln Sie diesen Ansatz täglich um, lassen ihn 2 Wochen an einem hellen Platz ausziehen und filtrieren dann ab. Vor allem für sportlich aktive Menschen, zumal wenn sie an Wettkämpfen teilnehmen, ist Arnika eine unverzichtbare Begleiterin. Sie können homöopathisch aufbereitet Arnika nehmen. Das entspannt das Gewebe, macht es geschmeidig und ist nicht zu ersetzen bei der Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater und Sportverletzungen! Eine wärmende Massage vor und nach dem Sport mit Arnikasalbe oder -öl fördert ebenfalls die Durchblutung, lockert die Muskulatur und schützt somit vor Muskelkater. Rezept Birken-Arnika-Öl zur Muskel- und Hautpflege Eine Hand voll Birkenknospen (vom Frühlingsspaziergang oder aus der Apotheke)und eine Hand voll getrockneter Arnikablüten (aus der Apotheke) werden in einem Schraubdeckelglas mit 250 ml Mandelöl (oder kalt gepresstem Olivenöl) übergossen, so dass die Pflanzenteile gut bedeckt sind. Lassen Sie diesen Ansatz drei Wochen bei Zimmertemperatur stehen und schütteln täglich um. Danach sieben Sie ab und bewahren das fertige Öl am besten in einer dunklen Flasche auf. Bei Kopfprellungen oder Gehirnerschütterungen ist ein altes Rezept empfehlenswert: die sogenannte „Arnikamütze“. Eine der wenigen unangenehmen Begleiterscheinungen des Sommers ist die Gefahr von Insektenstichen. Besonders unangenehm und schmerzhaft wird es, wenn ein Stich sich entzündet. Hier wirken Auflagen mit Arnikatinktur abschwellend und entzündungshemmend – auch schon vorbeugend, möglichst gleich nach dem Stich aufgetragen. Auch wenn Sie unter rheumatischen Beschwerden leiden, sind Auflagen, Umschläge und Bäder mit Arnikatinktur eine schmerzstillende Hilfe. Ebenso bewährt hat sich Arnikatinktur bei oberflächlichen Venenentzündungen oder chronischer Veneninsuffizienz. Die in der Arnika enthaltenen Flavonoide steigern die Durchblutung der Herzkranzgefäße, wodurch es zu einer schnell eintretenden verbesserten Leistung der Herzmuskulatur kommt. Allerdings kann es bei der innerlichen Einnahme von nicht homöopathisch aufbereiteten Mitteln mit Arnika leicht zu Überdosierungen und gefährlichen Nebenwirkungen wie Schwindel, Durchfall, Herzrhythmusstörungen und Muskelzittern kommen. Deswegen wird heute zur inneren Anwendung lediglich die Verwendung in homöopathischen Potenzen empfohlen. Entzündungen im Mund- und Rachenraum Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum regt Gurgeln mit Arnikatinktur die Abwehrkraft der Schleimhäute an und beseitigt beginnende Halsinfekte und Heiserkeit schlagartig.
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