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„Gesund durch den Herbst mit der Kraft der Natur“

Wenn die Tage kürzer und kälter, die Nächte feuchter werden, gilt es dem Körper bei dieser Umstellung zu helfen und ihn gesund zu erhalten. Dazu gehört tägliche Bewegung an frischer Luft – bei jedem Wetter! Wichtig dabei ist, Kopf und Füße warm zu halten. Ihre Spaziergänge können Sie gleich nutzen, um  in der Natur Früchte zu sammeln, die reich an Vitamin C sind. Dazu gehören Hagebutten, Sanddorn, Schlehen und Ebereschen. Sie enthalten relativ sogar mehr Vitamin C als Zitronen. Zum Vergleich: 3 frische Hagebutten enthalten genauso viel Vitamin C wie eine ganze Zitrone! Genau dieses Vitamin C braucht Ihr Immunsystem jetzt in erster Linie.

In der "natürlichen Verpackung" der Herbstfrüchte kann Ihr Körper Vitamin C besonders gut aufnehmen. Vielleicht haben Sie sogar Lust und Zeit, mal wieder selbst ein Mus aus Hagebutten, Sanddorn oder Schlehen zu machen.

Das Video vom SWR-Fernsehen über Heilpflanzen zur Stärkung des Immunsystems gibt es hier bei youtube.

Beeren-Mus: Herbstliche Fülle als musiges Erlebnis.   
500 Gramm frische Beeren von Eberesche, Hagebutte (ohne Kerne), Schlehen, Holunder oder Sanddorn zusammen mit 500 Gramm klein geschnittenen Äpfeln oder Birnen in 300 ml Wasser weich kochen, pürieren und 250 Gramm Honig und einen Schuss Weißwein oder Apfelsaft unterziehen. Alles sofort in saubere Gläser abfüllen, gut verschließen und genießen. 1 Teelöffel davon in Müsli oder in Joghurt gegessen deckt Ihren täglichen Vitamin C-Bedarf. In Reformhäusern, Apotheken und Naturkostläden gibt es fertige Beeren-Elixiere aus Sanddorn und Schlehe, die naturbelassen sind – für alle, die keine Beeren im Wald mehr finden!


Hagebutten

Hagebuttentee schützt bei Erkältungsgefahr! 

1 Esslöffel frische oder getrocknete Hagebutten in 1/2  Liter kaltem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Absieben, warm trinken.

 

 

 

Holunder

Auch ein tägliches Gläschen (etwa 100 ml) Holunderbeerensaft ist eine natürliche Vitamin C-Quelle und enthält außerdem noch viele B-Vitamine, Anthozyane (das sind Pflanzenfarbstoffe, die als Radikalfänger wirken) und Mineralstoffe. Alles zusammen ein Powerpaket, das die Abwehrkräfte des Körpers stärkt. Wenn die Erkältung sich schon mit Kopf-, Hals- oder Gliederschmerzen bemerkbar macht, trinken Sie Holundersaft abends so heiß wie möglich und gehen direkt anschließend ins Bett. Das treibt den Schweiß und damit auch die Viren oder Bakterien aus dem Körper. Sogar mögliches Fieber wird gesenkt. Holundersaft ist ein besonders guter Energielieferant für Menschen mit sitzender Tätigkeit.

 

Zum Abschluss des Tages – wichtig: solange Sie noch kein Fieber haben! – wirkt ein Erkältungsbad mit Thymian wohltuend und wärmend. Der Thymian tötet Bakterien und Viren, sorgt schnell für einen klaren Kopf und wirkt schon beim Einatmen, denn das ätherische Öl des Thymians reinigt Atemwege und Lunge.

Danach sollten sie am besten gleich ins warme Bett kriechen und ruhen. Dann entfaltet sich die Wirkung am besten. Und denken Sie an die alte Weisheit der Volksmedizin: „Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“

 

Wacholder stärkt den Körper bei der Abwehr von Entzündungen, Bakterien und Viren.  wacholder

Obendrein hilft er noch bei Verdauungsbeschwerden jeder Art und regt die Nieren an. Der Likör ist ein stärkendes vergnügen:

Rezept für Wacholderlikör:

120 g zerquetschte Wacholderbeeren und 120g grüne Wacholdernadeln mit 250g Waldhonig vermischen und mit 1 Liter Obstler oder anderem Schnaps übergießen, verschließen und etwa 1 Woche an die Sonne stellen. Danach durch einen Kaffeefilter absieben und in Flaschen füllen. Kühl aufbewahren und auch kühl servieren.

 

"Meine PflanzenManufaktur" steckt voller nützlicher (und unnützer ;-)) Dinge, die unsere Vorfahren aus Pflanzen hergestellt haben und die wir auch heute noch ganz leicht selber machen können. Das macht Spaß und ist eine ganz besondere Art von Entschleunigung.

Meine Pflanzenmanufaktur

Heute noch nennen wir diese große germanische Göttin täglich beim Namen – wenn auch ganz unbewusst und in etwas abgewandelter Form: unsere Anrede "Frau" leitet sich von Freyja her und bedeutet Herrin, Gebieterin. Sitzen wir Frauen da nicht gleich ein bisschen gerader, aufrechter, selbstbewusster?

Freyja - Göttin des Glücks und der Liebe

Acht mal im Jahr - immer an den Tagen der Jahreskreisfeste - streifen wir mit wachen Sinnen durch den Wald, über die Wiese und an den Bach. Dabei erleben wir die Kräfte der heilenden Pflanzen und der Natur ganz unmittelbar. An einem Lagerfeuer lassen wir den Tag mit Liedern und Geschichten ausklingen.

Kräuterwanderungen und Jahreskreisfeste

Hier sind sie - die Fotos von der Walpurgisnacht. Und immer noch: Fotografische Impressionen von dem wunderschönen Tag auf der 10. Karlsruher UnKrautKonferenz.

10. Karlsruher UnKrautKonferenz 2017 und Walpurgis