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Bitterstoffe aus Pflanzen machen gesund. Das erfährt, wer es ausprobiert!

Elixiere Hier das Rezept für das Bitterelixier in Kurzform:
Vermischen Sie in einem 1Liter Schraubdeckelglas folgende getrocknete Pflanzenteile:
10g Löwenzahnwurzel- und Kraut,
10g Engelwurzwurzel,
10g Wegwartenwurzel,
10g Schafgarbenkraut,
 5g Wermutkraut,
etwa 5g frische Ingwerwurzel in Scheiben,
die klein geschnittene Schale von 1 unbehandelten Orange.
Alles zusammen übergießen Sie mit 0,7 L 40%igem Alkohol, verschließen die Flasche gut und schütteln täglich um. Nach 4 Wochen filtrieren Sie diesen Ansatz durch einen Kaffeefilter ab, füllen ihn in dunkle Fläschchen und bewahren ihn kühl auf. Ihr eigenes Bitterelixier ist fertig.
Nehmen Sie 1/4 Std. vor dem Essen etwa 1/2 Teelöffel voll.
Gute Gesundheit!

Über die Nahrung allein nehmen wir nicht ausreichend Bitterstoffe auf. Zudem werden sie, dem Zeitgeschmack entsprechend, heute sogar aus Gemüse und Salat, zum Beispiel Endivien oder Chicoree, herausgezüchtet. Wertvolle Bitterstoffe sind jedoch in vielen einheimischen Heilpflanzen enthalten. Dazu gehören Engelwurz, Schafgarbe, Löwenzahn, Wegwarte, Wermut und auch Ingwer.

Bitterstoffe verbessern die Verdauung
Bitterstoffe entfalten schon in der Mundhöhle ihre Wirkung. Sobald wir am Zungengrund den bitteren Geschmack wahrnehmen, beginnt der Speichel zu fließen. Durch einen Reflex wird damit gleichzeitig die Produktion von Magen-, Galle-, und Bauchspeicheldrüsensaft angekurbelt. Bitterstoffe reinigen die Schleimhäute, beseitigen starke Verschleimung und helfen Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Das räumt auf im Magen-Darm-Trakt und die Nahrung wird besser verdaut. Noch ein Plus: mit Hilfe von Bitterstoffen kann der Körper Vitamine und Mineralstoffe aus der Nahrung besser aufnehmen und verwerten.

Bitterstoffe entsäuern
Kräuter und Heilpflanzen bringen basische Verbindungen in den Körper, die den Überschuss an Säuren aus einer einseitigen Ernährung neutralisieren. Bitterstoffe im Besonderen sorgen für einen Ausgleich von Säuren und Basen im Körper - und damit für mehr Antrieb, Schwung und Vitalität.

Bitterstoffe stärken die Abwehrkräfte
Bitterstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora und damit für eine Aktivierung und Stabilisierung des Immunsystems. Eine funktionierende Darmschleimhaut ist die Basis eines gut funktionierenden Abwehrsystems.

Bitterstoffe regulieren den Appetit
Wenn Sie regelmäßig Bitterstoffe zu sich nehmen, verändert sich Ihr Geschmacksempfinden für Süßes. Modernen, industriell produzierten Nahrungsmitteln werden in der Regel Zucker oder Zuckerersatzstoffe zugesetzt. Unser Empfinden für natürliche Süße ist dadurch verloren gegangen. Bitterstoffe wirken hier wie ein natürlicher Appetitzügler. Sie sorgen dafür, dass wir nicht mehr essen als wir brauchen und verdauen können und regulieren den Heißhunger auf Süßes.

Bitterstoffe sind ein wahrer Jungbrunnen
Bitterstoffe wirken nicht nur auf die Verdauung, sondern auch auf Herz und Kreislauf. Sie steigern die Durchblutung der inneren Organe und verbessern deren Tonus und Funktion. Und: sie halten die Blutgefäße flexibel. Auch das Gehirn profitiert davon und die Nerven bekommen neue Stärkung. Kurz: der gesamte Stoffwechsel bekommt wieder Schwung und die Lebensgeister werden geweckt! Bitterstoffe sind ein wahrer Jungbrunnen!

Wir zeigen Ihnen wie Sie sich daraus ein Bitter-Elixier ansetzen können.
Die getrockneten Wurzeln und Pflanzen erhalten Sie in der Apotheke oder im Kräuterfachhandel.


Löwenzahnwurzel
Löwenzahnwurzel und -kraut
Geben Sie davon 10 Gramm in ein Schraubdeckelglas.
Löwenzahn bringt in das Bitter-Elixier eine entwässernde und harntreibende Wirkung.
Außerdem senken die Wurzeln den Cholesterinspiegel und stärken die Abwehrkraft besonders gegen Viruserkrankungen.



EngelwurzwurzelEngelwurz
In der Wurzel der Engelwurz ist außer Bitterstoffen ein sehr feines, aromatisches ätherisches Öl enthalten.
Dieses Öl schmecken Sie, wenn Sie ein Stückchen Wurzel zur Probe kauen.
Von der Angelikawurzel geben Sie ebenfalls 10 Gramm in das Glas.
Die Engelwurz sorgt in unserem Bitter-Elixier für ruhige und starke Nerven und für freie Atemwege.
Deswegen heißt sie im Volksmund auch „Brustwurz“. Außerdem ist Engelwurz eine Wohltat für Menschen, die leicht frieren.


wegwarte
Wegwartenwurzel

Der spezielle Wegwartenbeitrag (10 Gramm) in unserem Bitter-Elixier liegt in ihrer aufbauenden Wirkung, zum Beispiel nach langer Krankheit. Außerdem hilft sie, den Körper von Schwermetallen zu reinigen und ihn abzuschirmen gegen schädigende Strahlen (Elektrosmog).






Wermut
Wermutkraut
Wermut ist sehr bitter, deswegen genügen 5 Gramm Wermutkraut. Ein alter Spruch sagt: „Wermut ist für alles gut!“ Neuere wissenschaftliche Forschungsergebnisse bestätigen, dass Wermut die Acetylcholinrezeptoren im Gehirn aktiviert und deswegen das Nachlassen der Gedächtnisfunktion bei Alzheimerpatienten aufhalten kann. Das erkannte übrigens auch schon Hippokrates, Arzt in Griechenland vor 2500 Jahren, und setzte Wermut bei Menschen mit nachlassendem Gedächtnis ein.

Schafgarbe
Schafgarbenkraut

Geben Sie 10 Gramm getrocknete Schafgarbe in das Schraubdeckelglas. Schafgarbe bringt Wärme ins Bitterelixier und in unsere Muskeln bei Verspannungen, Stress und Kälte. Außerdem sorgt Schafgarbe für eine bessere Durchblutung im gesamten Beckenbereich, stärkt das nervöse Herz und beruhigt die Nerven.



Orangen

Zu guter Letzt geben Sie noch einige klein geschnittene Scheiben einer frischen Ingwerwurzel (etwa 5 Gramm) mit hinein. Diese können Sie im Naturkostladen kaufen. Ingwer bringt frische Schärfe in unser Elixier und rundet sowohl die Wirkung als auch den Geschmack ab.


Schälen Sie eine biologische Orange, schneiden die Schale klein (auch sie enthält Bitterstoffe und das wunderbare Orangenaroma) und geben sie auch noch in das Glas.



Diesen Ansatz übergießen Sie mit einem Dreiviertelliter Doppelkorn, Obstler oder anderm klarem Schnaps, verschließen ihn gut und schütteln ihn regelmäßig um. Nach 2 bis 4 Wochen können Sie ihn durch einen Kaffeefilter abfiltrieren. Dann ist das Bitterelixier fertig. Füllen Sie es in kleine dunkle Fläschchen und bewahren Sie diese kühl auf. So haben Sie immer eine Flasche für den Gebrauch griffbereit und der Rest kann weiter ruhen und reifen.

Für wen sind die Bitterstoffe besonders gut?
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Essen richtig zu verdauen - und schon vor dem Essen an Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit oder Sodbrennen denken, dann sollten Sie ein Bitterelixier bereits eine Viertelstunde vor dem Essen zu sich nehmen, damit es seine Wirkung voll entfalten kann.
Tipp: Bitterstoffe wirken am besten als Tinktur oder im Tee, weil hierbei die Inhaltsstoffe schon über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Auch wenn Sie infektanfällig sind, stressgeplagt oder häufig müde, sollten Sie zu Bitterstoffen greifen. Dahinter steckt oft eine geschwächte Leberfunktion und Bitterstoffe regen den Leberstoffwechsel an.
Wenn Sie nach einer langen Krankheit nicht wieder auf die Beine kommen oder an chronischen Beschwerden leiden, wie zum Beispiel Rheuma, sollten Sie ein Bitterstoffelixier über längere Zeit einnehmen, etwa zweimal pro Jahr 4 Wochen lang. Nehmen Sie für eine solche Kur 2 bis 3mal täglich 20 bis 40 Tropfen unverdünnt ein. Wenn Ihnen das zu bitter ist, können Sie die Tropfen auch in eine Tasse Kräutertee geben und ihn so verdünnt trinken. Versuchen Sie nicht, dieses Elixier zu süßen, denn bitterer und süßer Geschmack bleiben nebeneinander stehen, sie gleichen sich nicht aus – und das schmeckt sehr seltsam! Aber keine Sorge: Schon nach wenigen Tagen haben sich Ihre Geschmacksnerven an das Bittere gewöhnt.

Gegenanzeigen: Dieses Bitterelixier sollte Sie nicht anwenden bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Durchfall, chronischen Leberfunktionsstörungen und Darmverschluss.

Äußerliche Anwendung
Auch äußerlich können Sie das fertige Bitterelixier anwenden. Es kühlt, desinfiziert, fördert die Durchblutung und lindert damit auch Entzündungen auf der Haut. Verwenden können Sie es bei unreiner Haut, Insektenstichen, kleinen Wunden, schmerzenden Gelenken oder auch Erfrierungen. Dazu tränken Sie einen Wattebausch mit dem Elixier und befestigen ihn auf der betroffenen Stelle.
Bei Gelenkschmerzen machen Sie einen Umschlag: Geben Sie 50 Tropfen Bitter-Elixier auf ein angefeuchtetes Baumwolltuch und legen es auf die schmerzende Stelle. Umwickeln Sie es mit einem trockenen Tuch und lassen es etwa 1 Stunde darauf liegen. Bei Halsentzündungen können Sie gurgeln mit einem Teelöffel Bitter-Elixier auf eine Tasse Wasser.



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