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Sonnenblume

Ursprünglich stammt die Sonnenblume aus Mittelamerika, Peru und Mexiko. In ihrer Heimat galt sie als Symbol des Sonnengottes und dessen männlicher Kraft. Ihre Erscheinung hat etwas Majestätisches: ihr markhaltiger Stängel wird bis zu 5m hoch! Symbolisch betrachtet stärkt sie das Rückgrat im körperlichen wie im übertragenen Sinn und hilft all jenen, die mehr Durchsetzungsvermögen brauchen. In ihrer Klarheit steht sie für reife Individualität, für persönliche Kraft und starke Ausstrahlung. Bei den Azteken trugen die Priesterinnen Kronen aus Sonnenblumen, sie galten als Symbol für Fruchtbarkeit, Gesundheit und Weisheit.





 

 

 

Besondere Kräfte der Sonnenblume

In Tschernobyl nutze man vor 2 Jahren Sonnenblumen zur Reinigung eines radioaktiv verseuchten Teichs. Man pflanzte Tausende von Sonnenblumen. Nach 6 Wochen waren die Pflanzen in der Lage (innerhalb von weiteren 10 Tagen) 95% des radioaktiven Strontiums und Caesiums aus dem Teich zu absorbieren. Danach wurden die Pflanzen aus dem Wasser genommen und fachgerecht entsorgt. Sonnenblumenpflanzen entfernen auch Blei aus kontaminierten Böden.

 

Sonnenblume als HeilpflanzeSonnenblumenblütenblätter

Aus den braunen Röhrenblüten in der Mitte der Sonnenblume entstehen die leckeren Sonnenblumenkerne, bis zu 1000 Kerne aus einer Blüte. Sonnenblumenkerne sind eine gesunde Knabberei - roh oder in der Pfanne ohne Fett geröstet. Man kann sie auch über den Salat streuen oder als kernige Zutat in Pesto geben. Knackig frisch und nussig schmackhaft sind gekeimte Sonnenblumenkerne.

Sonennblumenkerne enthalten sämtliche für den Menschen notwendige Aminosäuren einschließlich Methionin, 27% Eiweiß, 36% essentielle Fettsäuren mit einem sehr hohen Anteil, nämlich 92%, an ungesättigten Fettsäuren, Magnesium und Calcium, Eisen, Kupfer, Phosphor, Kalium, Kobald, Jod, Mangan, Chlor, Selen sowie Vitamine: D, E, F, Karotin, A, K und der B-Gruppe.
Wer regelmäßig Sonnenblumenkerne knabbert, bekommt schöneres Haar, eine gesündere Haut und festere Nägel - und starke Nerven.
Ein altes Hausmittel ist Tee aus den gerösteten Kernen bei Keuchhusten, Husten und Bronchialkatarrh.
Sonnenblumenkerne und das daraus gewonnene Öl beugen Blutarmut, Zahnfleischbluten und Paradentose vor. Kinder, die gerade ihre zweiten Zähne bekommen, sollten häufig Sonnenblumenöl zu essen bekommen, das bringt gesunde Zähne und starke Knochen.
Bei Erwachsenen hält Sonnenblumenöl die Gefäße flexibel, beugt Arteriosklerose vor und stärkt Herz und Kreislauf.

 

Massageöl

Füllen Sie ein Schraubdeckelglas mit Sonnenblumen-Blütenblättern und übergießen Sie es mit reinem Sonnenblumenöl bis sie vollständig mit Öl bedeckt sind. Lassen Sie das Gefäß 3 Wochen auf dem Fensterbrett stehen. Täglich umschütteln nicht vergessen! Nach dem Absieben dieses flüssige Gold in dunklen Flaschen aufbewahren.
Dieses Sonnenblumenöl ist eine Wohltat für schmerzende Gelenke. Es hilft auch bei Muskelkater, Nacken- und Nervenschmerzen, Prellungen und Hexenschuss.
Bei Husten und Bronchitis kann es auf Brust und Rücken gerieben werden.

 

SonnenblumenblütenölÖlzieh-Kur

Eine Ölzieh-Kur mit Sonnenblumenöl ist eine gute Maßnahme zur Gesundheitsvorbeugung, denn das Öl bindet Erreger und Schadstoffe.
Morgens nach dem Aufstehen einen Esslöffel voll guten Sonnenblumenöls in den Mund nehmen - für Ungeübte reicht am Anfang auch ein Teelöffel voll!
Das Öl kauen und durch die Zähne ziehen und etwa 10 - 20 Minuten lang im Mundraum hin- und herbewegen. Nicht runterschlucken! Je länger das Öl im Mund ist, desto flüssiger wird es.
Wenn aus dem Öl ist eine weiße, milchige Flüssigkeit geworden ist, können Sie es ausspucken; es enthält viele Ausscheidungsprodukte. Putzen Sie danach gründlich die Zähne und spülen Sie Mund und auch das Waschbecken gut aus. Wenn Sie das als Kur mindestens 4 Wochen durchführen, senkt das nachgewiesen die Krankheitsanfälligkeit. Der gesamte Mund- und Rachenraum wird von Krankheitserregern befreit, die Immunkraft der Mundschleimhäute verbessert, die Mundflora saniert, insgesamt die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Viele - besonders chronische - Beschwerden werden dadurch gebessert: Allergien, Gelenkbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Hauterkrankungen und vieles mehr.

Sonnenblumen-Blüten

Die gelben Blütenblätter enthalten Anthozyane, das sind die intensiv gelben Farbstoffe, sowie Flavone, Betain und Cholin. Sie eignen sich als Tee bei einem sommerlichen Infekt (mit oder ohne Schnupfen) zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Auch bei Blasenreizungen sind sie hilfreich. Der "blonde" Tee ist nicht nur leuchtend gelb, sondern schmeckt auch noch sehr lecker! Er bringt den strahlenden Sonnenschein in stressige Angelegenheiten! Und erleichtert die "Schnee von gestern-Perspektive".
Frische Sonnenblumenblütenblätter passen auch in einen Sommersalat als farbige, vitamin- und mineralstoffreiche Zutat.

 

Sonnenblumen-BlütentinkturSonnenblumenkerne

Füllen Sie frische oder getrocknete Sonnenblumenblütenblätter in ein Schraubdeckelglas und übergießen Sie sie großzügig mit Doppelkorn, so dass der Alkohol die gelben Blätter bedeckt. Lassen Sie das Glas 3 Wochen an einem hellen Platz stehen, täglich umschütteln und anschließend abfiltrieren.
Diese Tinktur fluoresziert leicht - ähnlich wie das Chinin.

3 x täglich 20 Tropfen dieser Tinktur hilft bei sommerlichen Erkältungen, auch mit Fieber. In einer dunklen Flasche aufbewahrt halten sie etwa ein halbes Jahr.

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