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aus dem Inhalt: (einfach anklicken) Rezepte von der Schale bis zum Kern Wir nähern uns der Quitte als Heilpflanze von „außen nach innen“ und zerlegen sie nacheinander in ihre gesunden Bestandteile. Dabei können Sie von der Schale bis zum Kern (fast) alles verwenden. Quittenaroma zur Raumbeduftung Eine Schale mit Quitten ist mehr als herbstliche Dekoration: reife Quitten verströmen einen wunderbaren Duft, der uns tiefer durchatmen lässt und den ganzen Raum aromatisiert bis Weihnachten. Dann fällt auf der Quittenschale ein Flaum auf, der zart aussieht und doch nur mit leichten Kraftaufwand abzureiben ist. Er dient als Schutz vor Witterungseinflüssen und Schädlingsbefall. Unter dem Flaum leuchtet die glatte typisch „quittengelbe“ Schale. Ihr Glanz entsteht durch ein in der Quittenschale enthaltenes Wachs, mit dem die Quitte auf Hochglanz poliert werden kann! Dieses Wachs fungiert als zweite Schutzschicht. Beim Schälen merken Sie, dass die Schale ziemlich fest und dick ist – ein Grund, warum Quitten so lange im Obstkorb liegen können, ohne zu verderben oder auszutrocknen. Der zweite Grund ist das in der Schale enthaltene ätherische Öl, das Feuchtigkeit bindende, konservierende und schützenden Eigenschaften hat. Wir nutzen es, um ein pflegendes Hautöl herzustellen. Rezept Quittenöl zur Hautpflege Um das ätherische Öl zu gewinnen, schält man unbehandelte Quittenschalen vorsichtig ab und legt sie für eine Woche in gutem Olivenöl ein. In dieser Zeit geht das Wachs in Lösung und damit auch das in der Schale enthaltene ätherische Öl. Nach einer Woche gießt man das Quittenöl ab und erhält ein pflegendes Hautöl, ideal bei feuchtigkeitsarmer, zu Reizungen neigender Haut. Quitten enthalten viel Vitamin C, B-Vitamine und Mineralien wie Kalium, Eisen, Calcium, Phosphor. Im Innersten der Quitte befinden sich die Kerne. Sie werden aus dem Gehäuse entfernt, von Fruchtfleischresten gereinigt und getrocknet und können nun als „Hustenbonbons“ gelutscht werden. Durch das Lutschen entsteht auf der äußersten Schicht der Kerne eine schleimige Substanz, die angenehm Halsschmerzen, Bronchitis und Reizhusten lindern. Wichtiger Hinweis: Die Kerne keinesfalls zerkauen! Sie schmecken extrem bitter und enthalten Blausäureglykoside. Wenn man die Kerne in Wasser einlegt, quillt die äußerste Schicht stark auf und bildet eine heilkräftige schleimige Substanz. Rezept Wirkung und Äußere Anwendung Innerliche Anwendung Mit Blick auf Weihnachten, für kulinarische Genüsse und als Geschenk eignet sich ein Quittenlikör, den Sie bereits im Oktober ansetzen sollten, da er umso besser schmeckt, je länger er gereift ist.
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