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Birke - Betulaceae, Birkengewächse

Birke

Die Bezeichnung "Birke" bezieht sich immer auf den hellen Glanz der leuchtend weißen Rinde. Birken wirken immer licht und hell und galten als Verkörperung der nordischen Frühlingsgöttin. Die Birke ist ein Sinnbild des Frühlings und weckt die Lebensgeister in dem wintermüden Körper.
Sie wurde schon in mittelalterlichen Kräuterbuchern „Nierenbaum“ genannt. Alles, was im Laufe des Winters im menschlichen Körper ins Stocken geraten ist - durch zu wenig Bewegung, zuviel und falsches Essen und daraus folgender Übersäuerung - kommt durch Birkenblättertee wieder in Fluss und wird über die Nieren ausgeschieden. Das tut auch schmerzenden Gelenken gut.
Deswegen sind Birkenblätter als Begleitung für eine Fastenkur ideal.
Sie enthalten Flavonoide, Salicylsäureverbindungen, Gerbstoffe, Vitamin C und Saponine. Mit dieser Komposition der Inhaltsstoffe sind sie das sanfteste Durchspülungsmittel für die Nieren, das wir kennen. Mit der ihnen eigenen Sanftheit helfen sie alles auszuscheiden, was wir los werden wollen. Birkenblätter schwemmen auch Ödeme und Wasseransammlungen im Körper aus, so dass Sie häufig das Gefühl haben, mehr Flüssigkeit von sich zu geben als sie aufnehmen. Und das ist gut so – das spricht für eine gründliche Reinigung. Birkenblätter unterstützen Niere und Blase und helfen bei allen Problemen an diesen Ausscheidungsorganen.
Ganz nebenbei bessern sich Hautprobleme: zum Beispiel Pickel, Pustel, Eiterungen, trockene Ekzeme, Schuppenflechte oder Juckreiz im Alter. Denn bei ungenügender Nierentätigkeit versucht der Körper Schlackenstoffe über die Haut auszuscheiden. In alten Zeiten wussten die Ärzte: „Die Haut ist die dritte Niere“.

 

Birkentee - für den Frühjahrsputz!

Damit Frohsinn, Optimismus und Unternehmungsgeist wieder geweckt werden und Frühlingsgefühle und Lebenslust sich breit machen!
2 Esslöffel frische, junge Blätter oder 1 Esslöffel voll getrockneter Birkenblätter werden mit 1 Liter heißem Wasser übergossen und können 10 Minuten ziehen. Dann sind sie trinkfertig.
Trinken Sie mindestens 1 Liter Birkenblättertee pro Tag, wenn Sie mögen, auch 2 oder 3 Liter. Sie können Birkenblätter in der Apotheke kaufen oder sie schon an den ersten Frühlingstagen ernten. Die kleinen, noch ein bisschen klebrigen Blätter streifen sie von den Ästen herunter. Sie wachsen zu diesem Zeitpunkt sogar wieder nach. Am besten ist es, sie frisch zu verwenden.

Tipp: Birke fürs Haar
Und wenn etwas von diesem Tee ein wenig übrig bleibt, massieren Sie diesen Rest in Haare und Kopfhaut ein! Das verbessert die Durchblutung des Haarbodens, belebt das Haarwachstum und verleiht den Haaren Glanz und Frühlingsfrische.

Schafgarbe – Achillea millefolium

Schafgarbe

Viele Menschen haben während des Fastens das Problem, verstärkt zu frieren, weil die Energiezufuhr durch die Nahrung entfällt. Da hilft die Schafgarbe. Sie bringt in der Fastenzeit die Wärme in den Körper!
Die Schafgarbe ist eine wahre Powerpflanze. Sie enthält viele Mineralien, die dem Basenhaushalt gut tun, aktiviert durch ihre Bitterstoffe den gesamten Stoffwechsel und bewirkt damit eine gründliche Reinigung aller Organe. Besonders im Frühjahr haben frische Schafgarbenblättchen eine kräftig blutreinigende Wirkung – genauso bewirkt das der Tee aus den getrockneten Pflanzenteilen. Auch in die Bildung neuen Blutes kommt frischer Frühlingswind! Das kräftigt, belebt und bringt Schwung. Da die Schafgarbe außerdem noch die Nieren anregt, sorgt sie dafür, dass alle Schlackenstoffe sauber ausgeschieden werden. Nebenbei wirkt sie Entzündungen entgegen, stärkt das nervöse Herz und beruhigt die Nerven.
Trinken Sie Schafgarbentee besonders dann, wenn Sie frieren – oder auch Angst haben, sich zu erkälten. Er durchwärmt wohlig bei Verspannungen, Stress und Kälte. „Garbe“ leitet sich von einem altdeutschen Wort ab und bedeutet „die Heilende“. Kuscheln Sie sich in eine Decke, lauschen nach innen, lösen sich von den Belastungen der Vergangenheit, lassen Heilung geschehen und machen Pläne für die Zukunft.

 

Schafgarbentee – als Magenwärmer!

Zur Fastenunterstützung können Sie wunderbar die dünnen, „blonden“ Tees trinken. Dazu übergießen Sie 1 Teelöffel des getrockneten Schafgarbenkrautes mit 1 Liter kochendem Wasser und lassen zugedeckt 5–10 Minuten ziehen. Trinken Sie mindestens 1 Liter davon pro Tag.

 

Schafgarbensäckchen – als stärkender Leberwickel zur Fastenbegleitung!

Während des Fastens können Sie den Leberstoffwechsel mit einem Schafgarbenwickel unterstützen. Eine Wohltat ist das um die Mittagszeit. Er wirkt krampflösend und lindert den manchmal unangenehmen Druck auf der Leber. Schafgarbe

Für einen Leberwickel brauchen Sie:
1 Wärmflasche vor, die mit wenig heißem Wasser gefüllt ist,
einen Waschhandschuh,
ein Gästetuch und eine Wolldecke zum Zudecken.
Geben Sie 2 gehäufte Teelöffel getrockneter Schafgarbe in den Waschhandschuh, stellen ihn in eine Teekanne und übergießen ihn mit ½ Liter kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze 10 Minuten lang ziehen. Wenn Sie so einen starken Tee mögen, können Sie ihn auch schluckweise trinken. Drücken Sie den Waschhandschuh vorsichtig aus (vorsichtig, das kann sehr heiß sein!), schlagen ihn in das Gästehandtuch, legen ihn auf die Lebergegend und packen die Wärmflasche obendrauf. Das sorgt für eine angenehme feuchte Wärme. Decken Sie sich mit einer Wolldecke gut zu oder schlüpfen unter die Bettdecke. Genießen Sie dabei schöne Musik oder ein gutes Buch – oder schließen die Augen und träumen ein bisschen. Solange die Temperatur schön heiß und angenehm bleibt, kann der Wickel liegen bleiben, mindestens aber eine viertel Stunde. Auch nach dem Fasten können Sie mit genügend Muße einen Leberwickel nach dem Essen anlegen – das stärkt sehr wohltuend.

 

Petersilie – für einen guten Atem

Mundgeruch ist eine unangenehme Begleiterscheinung während des Fastens. Dagegen hilft es, auf einem Petersilienblatt gründlich herumzukauen. Wenn Sie ausreichend lange kauen, erschließen Sie sich schon im Mund die Vielzahl der Mineralien und Vitamine. Die können gleich über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Die Petersilie ist eine richtige Vitamin- und Mineralstoffbombe. Alle Teile der Petersilie enthalten wertvolle Vitamine (C und Carotinoide, Vitamin E, B-Vitamine und Folsäure) und Mineralien (Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan, Eisen, Phosphor, Zink, Kupfer, Selen). Außerdem sind Flavonglykoside und Furocumarine enthalten, die einer Gallensteinbildung vorbeugen.
Ein Teelöffel voll Petersilie deckt den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen an Mangan. Das Spurenelement Mangan ist wichtig für die Entgiftungsarbeit der Leber und unsere positive Stimmung. Frauen mit Osteoporoseproblemen, die Kalziumpräparate einnehmen, sollten regelmäßig Petersilie verwenden, denn ihre Manganaufnahme ist ebenfalls gestört.
Ein Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilogramm Orangen! (160 mg/100g).

Ebenso wie die Birkenblätter und die Schafgarbe regt auch Petersilie die Entwässerung des Körpers über die Niere an. Und Petersilie kann noch etwas Besonderes: sie fördert die Schweißbildung und sorgt dafür, dass auch auf diesem Wege die Gifte aus dem Körper schneller über die Haut abtransportiert werden.

Auch bei Schluckauf soll die Petersilie Wunder wirken....

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